Minesweeper
Klick deckt auf, Rechtsklick setzt eine Flagge. Hat eine Zahl schon alle ihre Flaggen, decken beide Maustasten (oder die mittlere) die Felder rundherum auf. Pfeiltasten, Leertaste und F gehen auch.Tippen deckt auf, langes Drücken setzt eine Flagge. Tippe auf eine Zahl, deren Flaggen alle gesetzt sind, um die Felder rundherum aufzudecken.
Über das Spiel
Minesweeper
- Frühe Version
- 1983, Mined-Out
- Teil von Windows
- 1992 bis 2012
- Spielfeldgrößen
- 9×9 bis 30×16
- Stufen hier
- Leicht bis Schwer, Tagesrätsel
So wird gespielt
Das Spielfeld besteht aus verdeckten Feldern, und unter einigen davon liegen Minen. Deckst du alle Felder auf, die keine Mine sind, hast du gewonnen. Erwischst du eine Mine, ist das Spiel vorbei.
Jedes aufgedeckte Feld zeigt, wie viele Minen direkt daneben liegen. Gezählt werden alle acht Nachbarn, die diagonalen eingeschlossen. Ein leeres Feld hat keine Mine in seiner Umgebung, deshalb deckt das Spiel seine Nachbarn automatisch auf, und ein einziger Klick kann eine große Fläche freilegen. Bist du sicher, dass unter einem Feld eine Mine liegt, setz eine Flagge darauf. Der Zähler „Minen“ zeigt die Zahl der Minen abzüglich der Flaggen, die du gesetzt hast.
- Computer: Ein Klick deckt ein Feld auf, ein Rechtsklick setzt oder entfernt eine Flagge. Mit den Pfeiltasten bewegst du einen Cursor; Leertaste oder Enter deckt auf, F setzt eine Flagge.
- Smartphone und Tablet: Tippen deckt auf, langes Drücken setzt eine Flagge. Du kannst auch das Werkzeug unter dem Spielfeld auf „Flagge“ umstellen, dann setzt jedes Tippen eine Flagge.
- Rund um eine Zahl aufdecken: Liegen neben einer Zahl schon so viele Flaggen, wie sie angibt, kannst du alle übrigen Nachbarn auf einmal aufdecken. Spieler nennen das Chording. Am Computer hältst du dazu wie im Windows-Spiel beide Maustasten (oder die mittlere) auf der Zahl gedrückt: Die Felder darum erscheinen eingedrückt, solange du hältst, und werden beim Loslassen aufgedeckt. Ein einfacher Linksklick auf eine aufgedeckte Zahl bewirkt nichts. Auf dem Smartphone tippst du auf die Zahl. Ist eine der Flaggen falsch, geht eine Mine hoch.
Stufen
- Leicht: 9×9 Felder, 10 Minen.
- Mittel: 16×16 Felder, 40 Minen.
- Schwer: 30×16 Felder, 99 Minen. Hältst du das Smartphone hochkant, steht auch das Spielfeld hochkant (16 breit, 30 hoch).
- Täglich: ein Spielfeld der Stufe Mittel, an diesem Tag für alle gleich, mit bereits aufgedeckter Mitte.
Das sind die Spielfelder Anfänger, Fortgeschrittene und Profis aus dem Windows-Spiel.
Strategie
- Fang mit dem Offensichtlichen an. Eine 1 mit nur einem verdeckten Nachbarn: Dieser Nachbar ist eine Mine. Eine Zahl, deren Flaggen alle gesetzt sind: Alle übrigen Nachbarn sind sicher.
- Lies Zahlen paarweise. Zwei nebeneinanderliegende Zahlen teilen sich die meisten Nachbarn. Berührt eine 2 alle verdeckten Felder, die auch die 1 neben ihr berührt, und dazu genau eines mehr, dann liegt in diesem zusätzlichen Feld eine Mine.
- Lern die Muster 1-2-1 und 1-2-2-1. An einer geraden Kante bedeutet 1-2-1 Minen unter beiden Einsen, 1-2-2-1 Minen unter beiden Zweien. Sie tauchen in fast jeder Partie auf.
- Zähl am Schluss. Sind nur noch wenige Felder übrig, vergleich den Minenzähler mit den verdeckten Feldern. Die Gesamtzahl entscheidet oft eine Ecke, die die Zahlen allein nicht klären.
- Setz nur die Flaggen, die du brauchst. Flaggen helfen beim Chording und beim Zählen, aber jede kostet Zeit. Schnelle Spieler markieren nur die Minen neben Zahlen, die sie fürs Chording nutzen wollen.
- Hier wird nie geraten. Jedes Spielfeld auf Zippi lässt sich mit Logik lösen. Kommst du nicht weiter, lässt sich irgendwo noch etwas folgern, oft mithilfe des Minenzählers oder eines Zahlenpaars.
Ursprung
Versteckte Minen aus Zahlen zu erschließen ist älter als Windows. 1983 brachte der britische Verlag Quicksilva Mined-Out von Ian Andrew für den ZX Spectrum heraus: Man lief über ein gitterförmiges Minenfeld, und ein Detektor zeigte an, wie viele Minen gleich nebenan lagen. Sein Entwickler vermutete später, Microsofts Spiel könnte auf eine Macintosh-Kopie seines Spiels zurückgehen; die genaue Abstammung ist bis heute umstritten. 1987 schrieb Tom Anderson Mines für Sun-Workstations mit SunOS.
Die Version, die die meisten kennen, entstand bei Microsoft: Curt Johnson schrieb sie zuerst für IBMs OS/2, Robert Donner brachte sie auf Windows. Sie erschien 1990 im Microsoft Entertainment Pack 1 und gehörte ab 1992 zur Standardinstallation von Windows 3.1. Die nächsten zwanzig Jahre lag sie jedem Windows bei, zusammen mit Solitär.
Geschichte
- 1983 Mined-Out von Ian Andrew für den ZX Spectrum, erschienen bei Quicksilva.
- 1987 Mines von Tom Anderson für SunOS, später auf X Windows portiert.
- 1990 Minesweeper im Microsoft Entertainment Pack 1, von Curt Johnson und Robert Donner.
- 1992 Fester Bestandteil jeder Kopie von Windows 3.1.
- 2000 Richard Kaye beweist, dass die Frage, ob eine Minesweeper-Stellung widerspruchsfrei ist, NP-vollständig ist. Die Arbeit erscheint in The Mathematical Intelligencer.
- 2000er Nach einer Kampagne gegen das Minenmotiv liefern lokalisierte Ausgaben von Windows 2000, ME und XP das Spiel als Flower Field aus. Mit Windows Vista kommt eine neu gezeichnete Version von Oberon Media.
- 2012 Windows 8 nimmt es aus der Standardinstallation; im Microsoft Store erscheint eine neue Version.
- 2026 Diese Version auf Zippi, mit Spielfeldern ohne Raten, Tagesrätsel und Weltrangliste.
Warum es Spaß macht
- Jede Zahl ist ein Hinweis. Das Spielfeld ist ein Logikrätsel, das du beim Aufdecken selbst schreibst, und jede gelöste Ecke liefert dir die nächste.
- Große Öffnungen. Ein Klick auf eine leere Stelle kann ein Drittel des Spielfelds freilegen. Dieser Moment ist der Lohn für die sorgfältige Arbeit davor.
- Spannung mit klarer Regel. Ein falscher Klick beendet die Partie, also zählt jeder Zug. Für den richtigen gibt es aber immer einen Grund.
- Mit dem Können wächst das Tempo. Anfänger denken Feld für Feld. Erfahrene Spieler erkennen Muster auf einen Blick und decken per Chording quer über das Spielfeld auf, und die Uhr zeigt den Unterschied.
Was es trainiert
Minesweeper trainiert Schlussfolgern bei unvollständiger Information: mehrere kleine Fakten zu einem Schluss verbinden, im Blick behalten, was du weißt und was nicht, und einen Zug prüfen, bevor du dich festlegst. Bei höherem Tempo übt es außerdem schnelle Mustererkennung und präzises Steuern mit Maus oder Finger.
Häufige Fragen
Muss ich jemals raten?
Nein. Beim klassischen Minesweeper bleiben manchmal zwei Felder übrig, und nichts verrät, unter welchem die Mine liegt. Hier prüft ein Lösungsprogramm jedes Spielfeld, bevor du spielst: Ab deinem ersten Feld lässt es sich mit Logik räumen, manchmal mithilfe der Gesamtzahl der Minen. Dahinter steckt dieselbe Idee wie bei Mines von Simon Tatham.
Kann der erste Klick eine Mine treffen?
Nein. Bei Leicht, Mittel und Schwer entsteht das Spielfeld erst mit deinem ersten Klick, und zwar ohne Minen auf diesem Feld und rundherum. Der erste Klick öffnet deshalb immer eine Fläche. Beim Tagesrätsel ist die Mitte von Anfang an aufgedeckt.
Wie funktioniert die Tagesrangliste?
Alle bekommen am selben Tag dasselbe Spielfeld. Unser Server misst die Zeit von deinem ersten Zug bis zu dem Moment, in dem das Feld geräumt ist. Triffst du eine Mine, gibt dir „Neuer Versuch“ dasselbe Spielfeld von vorn, die Zeit für die Rangliste läuft aber weiter. Nur das Tagesrätsel kommt in die Rangliste. Ein Konto brauchst du nicht; trag nach deinem ersten Ergebnis einen Namen ein, sonst erscheinst du als „Anonym“.
Wird mein Spiel gespeichert?
Ja. Deine laufende Partie in Leicht, Mittel oder Schwer und das Tagesrätsel bleiben auf diesem Gerät gespeichert, du kannst die Seite also schließen und später weiterspielen. Bestzeiten und gewonnene Partien werden für jede Stufe einzeln geführt.
Warum gibt es kein Fragezeichen?
Im Windows-Spiel konntest du ein Feld außer mit einer Flagge auch mit einem Fragezeichen markieren. Auf einem Spielfeld, das nie Raten verlangt, kostet das einen Klick und liefert keine Information. Deshalb gibt es in dieser Version nur Flaggen.
Unsere Version
- Kein Raten: Jedes Spielfeld lässt sich ab deinem ersten Feld allein mit Logik räumen. Wir prüfen jedes Spielfeld mit einem Lösungsprogramm, bevor du es siehst.
- Das erste Feld, das du aufdeckst, ist nie eine Mine und öffnet immer eine ganze Fläche.
- Die drei klassischen Spielfelder (9×9, 16×16, 30×16) und ein Tagesrätsel, das für alle gleich ist, mit Weltrangliste; die Zeit misst unser Server.
- Die Modi „Aufdecken“ und „Flagge“ für Touchscreens, Flaggen auch per langem Drücken. Am Computer: Rechtsklick setzt eine Flagge, beide Maustasten oder die mittlere decken rund um eine Zahl auf, und alles geht auch per Tastatur.
- Nach einer Mine startet „Neuer Versuch“ dasselbe Spielfeld von vorn. Jede Stufe hat ihren eigenen Spielstand.
Änderungen
- Ein Linksklick auf eine aufgedeckte Zahl deckt nicht mehr rundherum auf; dafür gibt es wie im Windows-Spiel beide Maustasten oder die mittlere. Auf dem Touchscreen genügt weiterhin ein Tippen auf die Zahl.
- Beim Klick mit beiden Maustasten darf zwischen der ersten und der zweiten Taste bis zu eine Viertelsekunde vergehen.
- Beide Maustasten (oder die mittlere) decken rund um eine Zahl auf, wie im Windows-Spiel; solange du gedrückt hältst, erscheinen die Felder darum eingedrückt. Ein Rechtsklick auf eine aufgedeckte Zahl deckt nicht mehr rundherum auf.
- Erste Version auf Zippi: Spielfelder ohne Raten, drei Stufen, Tagesrätsel mit Weltrangliste, Sound.
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